Es wird bald wieder gebacken…

…versprochen! Mensch, hier ist schon wieder lange Zeit nichts Neues passiert und das soll sich ändern! Mein Ansporn wurde umso größer, als ich hörte, dass bei einer fleißigen Leserin „Ich glaub, es backt!“ sogar als Startseite im Internetbrowser angezeigt wird. Das finde ich ja wirklich wundervoll! Und dann ist auch noch am Freitag die neue LECKER BAKERY rausgekommen. Gleich Freitag Abend lag sie bei mir auf dem Tisch und wurde fleißig mit der kleinen Schwester durchstöbert. Und ich muss sagen: Es sind wirklich wieder super Rezepte dabei. Viel Schokolade, viel Fruchtiges und vielversprechende Gugelhupf-Rezepte.

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Das erste Rezept (der Apple-Carrot-Cake) wurde auch gleich am Wochenende zum Kaffeeklatsch mit meiner allerliebsten Lena gebacken und hat wirklich gut geschmeckt. Fotografiert habe ich ihn aber nicht, da mir leider das vorgesehene Frosting tierisch missglückte und einfach nur flüssig den Kuchen runter lief. Optisch also leider nicht der Hit, aber dafür geschmacklich umso mehr. Und gebacken wird der Gugelhupf auf jeden Fall noch einmal, diesmal aber mit abgewandeltem Frischkäse-Frosting. Dann gibt’s auch Fotos :)

Passend zum Möhren-Kuchen auch noch eine kurze Ankündigung: Meine kleine Schwester Marie (von ihren zwei großen Schwestern liebevoll Möhre genannt) wird in Zukunft nun auch den ein oder anderen Gastbeitrag verfassen. Denn auch sie ist eine wunderbare Bäckerin, die jede freie Minute nutzt, um feine und neue Leckereien zu zaubern. Also, ihr dürft gespannt sein!

Weihnachtliche Kekse

Advent, Advent… wird gewiss nicht verpennt! Und das bedeutet (auch wenn es hier wieder einmal lange still war) : weihnachtliche Kekse backen. Dabei in der muckelig warmen Küche tänzeln, mit der kleinen Schwester über geplante Weihnachtsgeschenke sprechen und schon beim Backvorgang feststellen, dass DIESE Kekse auf jeden Fall noch mal in doppelter Ladung gebacken werden. Oder gleich dreifach? Der Teig ist super schnell zubereitet und erhält seinen tollen Geschmack unter anderem durch ein paar Teelöffel Spekulatiusgewürz. Das gibt es im Moment eigentlich in jedem Supermarkt bei den Backzutaten. Auf den kleinen Keksen werden vor dem Backen noch ein paar kleingehackte getrocknete Cranberrys verteilt und dann dürfen diese Leckerbissen auch schon in den Ofen. Wer mag, kann die Kekse im abgekühlten Zustand auch noch mit Puderzucker bestreuen. Ich fand sie auch pur ganz wunderbar.

 

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Dieses köstliche Rezept habe ich mal wieder auf lecker.de gefunden. Auch meinen Kolleginnen (zum Beispiel der lieben Antje) haben die Kekse sehr gut geschmeckt und deshalb gehören sie auch absolut auf den Blog. Nett verpackt geben sie auch ein köstliches Geschenk oder Mitbringsel ab. Und überzeugen dann vollends durch ihr Aussehen und vor allem den weihnachtlichen Geschmack…

Ich wünsche euch eine tolle Adventszeit. Und selbstverständlich ganz viel Spaß beim Nachbacken!

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Es war einmal ein Bruffin…

Heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag… Einen Beitrag mit Fotos und Backwerk, aber ohne Rezept. Denn: ich habe am Wochenende versucht, ganz ohne feste Anleitung ein paar Schokomuffins zu machen. Bin durch den Supermarkt getingelt und habe mir Macadamianüsse, Cranberrys und dunkle Schokolade gegriffen und versucht, daraus etwas zu zaubern. Meine Eigenkreation erinnerte aber eher an einen „Bruffin“ (so liebevoll von Jonas benannt) – eine Mischung aus Muffin und Brownie. Die „Bruffins“ waren schon sehr lecker, denn sie waren super schokoladig. Auch die Kombination aus Schoko, Cranberrys und salzigen Macadamianüssen war sehr gut, aber das Ergebnis (besonders die leicht trockene Konsistenz) erscheint mir nun doch noch nicht so ausgereift, dass ich ein zugehöriges und gutes Rezept verbreiten kann. Dafür gibt es aber eine ganze Ladung toller Fotos, auf denen ich hauptsächlich meine kleine Schwester beim Vernaschen der Schokobombe fotografiert habe. Ich kann verraten – es blieb nicht ihr einziger Bruffin an diesem Wochenende. Denn köstlich waren sie ja eigentlich schon…Und sie haben das sonnige Wochenende noch zusätzlich versüßt!

Und da war er auch schon weggeputzt… :)

Ab jetzt mit neuem Fokus

Es wurde endlich mal wieder gebacken. Nicht, dass ich das in den letzten Wochen so gar nicht getan hätte, aber es fehlte leider die Zeit, daraus nette Beiträge zu machen. Außerdem bin ich ein wenig ins Grübeln geraten – und habe mir überlegt, mein Blog-Konzept ein wenig zu ändern. Denn: Was ist denn eigentlich das Tolle am Backen? Klar, es macht total viel Spaß die Zutaten zusammenzurühren und es ist wunderbar, wenn das gesamte Haus nach dem Backwerk duftet. Aber viel wichtiger ist es doch, dass der Kuchen oder das Brot nachher schmeckt ­– mir, aber auch allen anderen, denen ich damit eine Freunde machen will. Das Verspeisen und Naschen in geselliger Runde macht mir zumindest am meisten Spaß. Und das möchte ich ab sofort in meinen Fotografien festhalten. Ich werde nicht mehr nur leckere Nahaufnahmen von meinen Backwerken präsentieren, sondern eher die Situation des anschließenden Verspeisens in den Fokus stellen.

Und passend dazu gibt es heute den ersten Eintrag. Ich habe wieder einen leckeren Cheesecake gebacken, den ich dieses Mal mit Brombeeren geschmückt habe. Der Boden besteht aus Cantuccini und Amarettini (gemischt mit etwas Butter und Puderzucker), was dem Kuchen schon so einen tollen Geschmack verleiht. Laut Rezept ( aus der Living at Home) soll man mit der bröseligen Masse auch einen Rand in der Springform formen. Das hat bei mir leider nicht geklappt, denn dafür habe ich die Kekse nicht fein genug zerbröseln können und die großen harten Stückchen wollten so nur unten am Boden bleiben. Aber ohne Rand ist der Kuchen auch toll geworden und ein echter Hingucker. Was diesen Cheesecake von anderen unterscheidet, ist unter anderem die Zubereitungsweise. Denn der Kuchen backt im Ofen in einem Wasserbad. Die Springform wird dazu von außen gut in Alufolie eingepackt, damit ja kein Wasser durchkommen kann, und dann in ein tiefes mit Wasser gefühltes Backblech gestellt. Bei mir passte meine 26er-Springform gerade genau in unser tiefes Backblech. Das Wasserbad soll angeblich helfen, damit die Käsemasse nicht so schnell Risse bekommt. Bei mir hat es ganz gut funktioniert. Und folgender leckerer Kuchen ist dabei entstanden und hat uns allen einen köstlichen Herbst-Sonntag-Nachmittag beschert.  :)

Das Rezept zum Nachbacken findet ihr hier:

 

 Ich wünsche euch allen noch einen tollen Sonntagabend und lasse ab jetzt auch wieder öfter von mir hören – versprochen!

Wir treffen uns in der Küche

Oh Mann, es war wieder einmal viel zu lange viel zu still hier ­– Ende der Bachelorphase, Städtereise nach Brüssel, neuer Job, der Plan für ein neues Konzept für den Blog. Und dann kam der letzte Freitag. Ich wurde ganz spontan zu einer Küchenparty in die Essen & Trinken Versuchsküche bei Gruner + Jahr in Hamburg eingeladen :) Dort sollte in netter und kleiner Runde (ca. 10 deutsche Food Blogger und Bloggerinnen) ein ganz neues und junges Food Magazin präsentiert werden, frei nach dem Motto „Wir treffen uns in der Küche“. Deli – so heißt die tolle Zeitschrift – die es seit Montag überall zu kaufen gibt. Gemeinsam mit den verantwortlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wurde in der tollen Küche getrunken, über das neue Magazin geplaudert und das leckere Essen der Essen & Trinken Köche verspeist (selbstverständlich wurden Rezepte aus der Deli gekocht). Der Abend war so wunderbar und spannend und es war eine total nette Runde, in der zum Ende hin sogar noch wild in der Küche getanzt wurde (zumindest von einem Teil der Gruppe ;) ). In ein paar Tagen zeige ich hier auch noch ein paar Fotos von der Party!

Und nun zu der Deli: die Zielgruppe dieser neuen Zeitschrift sind vor allem koch- und backbegeisterte junge Frauen. Die Rezepte sind total vielseitig und nach unterschiedlichen Themen sortiert. Neben tollen Pasta-Rezepten gibt es auch eine Rubrik Gemüse und tolle Desserts. Und das ist wirklich nur die Kurzform. Denn der Fokus in der Deli liegt absolut auf den Rezepten – und davon gibt es wunderbarerweise eine ganze Menge! Ich habe beim ersten Durchblättern schon viele entdeckt, die ich auf jeden Fall nachmachen werde! Das erste Nudelgericht (Bandnudeln mit Mangold) wurde gestern gleich ausgetestet und hat wirklich gut geschmeckt! Was mir ebenfalls total gut gefällt, ist das verspielte Layout. Es gibt, was manche vielleicht etwas irritieren mag, kein einheitliches Seitenlayout. Jedes einzelne Thema wird unterschiedlich und ganz individuell präsentiert, mitsamt kleinen Illustrationen und verschiedenen Schriftarten. Für mich macht genau diese Abwechslung die Zeitschrift so spannend und lesenswert! Die dazugehörige Internetseite www.deli-magazin.de solltet ihr euch auch unbedingt ansehen.

Alles in allem war es ein ganz tolles Wochenende in Hamburg. Es war klasse, die anderen Blogger kennenzulernen, deren Blogs ich zum Teil schon länger begeistert verfolge oder deren Seiten ich jetzt kennengelernt habe. Vielen lieben Dank an das tolle Team von Gruner + Jahr, die so überaus herzlich und einfach nur super sympathisch waren! Ihr habt eine wunderbare Party und vor allem eine tolle Zeitschrift auf die Beine gestellt und uns alle sehr nett verwöhnt und beschenkt! Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg für das neue Projekt Deli, bin mir aber auch ziemlich sicher, dass diese Ausgabe nicht die Einzige bleiben wird! In meinem Umfeld gab es zumindest nur positive Resonanz!

PS: Außerdem danke ich Björn für seine nette Begleitung, denn der Zufall wollte es, dass auch er mit seinem schicken Blog Herzfutter zu den 10 Bloggern gehörte, die an der Party teilnehmen konnten :) Es war einfach spitze und mit dir tanze ich noch gerne auf vielen weiteren Küchenpartys!